TFITrade Finance Intelligence
Beratung · Sanktionen

Sanktions-Compliance, die auch unter Zeitdruck trägt.

EU, UN, USA und Großbritannien erweitern ihre Sanktionsregime in immer kürzeren Abständen – und verfolgen Umgehung über Drittländer, Schiffe und Eigentümerketten. Wir stellen Screening, Prozesse und Nachweise so auf, dass sie im Tagesgeschäft funktionieren und in der Prüfung bestehen.

Typische Ausgangslagen

Wann Sie uns hinzuziehen

  • Ein neues Sanktionspaket muss in wenigen Tagen umgesetzt werden – Listen, Güterverbote, Übergangsfristen.
  • Das Screening erzeugt zu viele Treffer, und echte Risiken gehen im Rauschen unter.
  • Geschäfte über Drittländer werfen Umgehungsfragen auf – etwa über Zentralasien, den Kaukasus, die Türkei oder die VAE.
  • Eigentums- und Kontrollverhältnisse von Gegenparteien sind unklar.
  • Interne Revision, Abschlussprüfer oder Aufsicht haben Feststellungen getroffen.
  • US- oder UK-Bezüge – Dollar-Zahlungen, US-Güter, britische Töchter – werfen extraterritoriale Fragen auf.
Leistungen

Was wir für Sie tun

  1. 01

    Sanktions-Risikoanalyse

    Geschäftsmodell, Produkte, Länder, Kunden und Zahlungswege systematisch bewerten – als Grundlage für jede weitere Kontrolle.

  2. 02

    Screening-Konzept und Kalibrierung

    Listen, Datenfelder, Abgleichslogik, Schwellenwerte und Trefferbearbeitung für Namen, Schiffe, Häfen und Güter – nachvollziehbar dokumentiert und getestet.

  3. 03

    Eigentum und Kontrolle

    Methodik für Eigentümerketten und Kontrolltatbestände nach den EU-Leitlinien und der OFAC-50-%-Regel, mit klaren Eskalationswegen.

  4. 04

    Umgehungsrisiken

    Red Flags für Drittland-Umwege, Umladung, Schattenflotte und Güter der Common High Priority List; Umsetzung der „No-Russia“-Klausel (Art. 12g) und der Best-Efforts-Pflicht (Art. 8a VO (EU) 833/2014) im Prozess.

  5. 05

    Richtlinien und Trefferbearbeitung

    Sanktionsrichtlinie, Arbeitsanweisungen, Vier-Augen-Freigaben, Einfrieren von Geldern sowie Meldewege an die zuständigen Stellen.

  6. 06

    Schulung

    Rollenbezogene Schulungen für Front Office, Trade Operations, Compliance und Geschäftsleitung – mit Fällen aus der Praxis.

  • VO (EU) 833/2014 und 269/2014 (Russland), VO (EU) 765/2006 (Belarus), VO (EU) 267/2012 (Iran)
  • EU Best Practices zur wirksamen Umsetzung restriktiver Maßnahmen (Fassung Juli 2024)
  • Richtlinie (EU) 2024/1226 zur Strafbarkeit von Sanktionsverstößen
  • Sanktionen des UN-Sicherheitsrats
  • USA: OFAC-Programme, 50-%-Regel, Sekundärsanktionsrisiken
  • Vereinigtes Königreich: OFSI (Finanzsanktionen) und OTSI (Handelssanktionen)
  • Deutschland: Außenwirtschaftsgesetz (AWG) und -verordnung (AWV)
FAQ

Häufige Fragen

Übernehmen Sie auch die rechtliche Prüfung einzelner Geschäfte?

Wir strukturieren den Sachverhalt, bewerten die Risiken und bereiten die Entscheidung vor. Die verbindliche rechtliche Beurteilung – etwa ob eine Ausnahme greift oder eine Genehmigung nötig ist – trifft Ihre Rechtsabteilung oder eine Kanzlei. Auf Wunsch arbeiten wir direkt mit ihr zusammen.

Welche Sanktionsregime decken Sie ab?

Schwerpunkt sind EU- und UN-Sanktionen sowie wegen ihrer faktischen Reichweite die US- (OFAC) und UK-Regime. Inhaltlich stehen Russland und Belarus, Iran und Nordkorea im Vordergrund, dazu thematische Regime wie Terrorismus, Menschenrechte und Cyber.

Wie schnell unterstützen Sie bei einem neuen Sanktionspaket?

Neue Pakete verfolgen wir täglich. In einem laufenden Mandat erstellen wir kurzfristig eine Betroffenheitsanalyse: welche Produkte, Kunden, Güter und Fristen betroffen sind und was bis wann zu tun ist.

Sanktions-Compliance: Sprechen wir über Ihren Fall.

In einer Demo zeigen wir Ihnen TFI TradeCore an Ihren Geschäftsarten, Ländern und Anwendungsfällen – und besprechen, wo Beratung oder ein Audit den größten Hebel hat. Unverbindlich, vertraulich und mit Menschen, die auf Handelsfinanzierung spezialisiert sind.